HollmannHilljegerdes, Altersvorsorge-Berater Oldenburg

Schatztruhe

Eigenheim als Altersvorsorge

08.05.2015
Die Immobilie ist vermutlich die beliebteste Altersvorsorge in Deutschland. Auf den ersten Blick spricht viel für Immobilien als Altersvorsorge. Doch wird die Bedeutung des Eigenheims oft überschätzt und sollte niemals die einzige Altersvorsorge sein.

Grundsätzlich wird bei Immobilien in selbstgenutzten und vermieteten Häusern oder Wohnungen unterschieden. Beim Eigenheim zählt weniger die Wertsteigerung des Hauses, sondern eher die gesparte Miete. Nur mietfreies Wohnen allein macht noch keine gute Altersvorsorge aus, da die gesetzliche Rente in vielen Fällen nicht als verfügbares Einkommen im Ruhestand reichen wird.

Seit Ausbruch der Finanzkrise und Beginn der Niedrigzinsphase sind Immobilien jedoch gefragter denn je. Neubauten sind mittlerweile teuer geworden. Die Handwerker sind bestens ausgelastet, daher steigen die Baupreise enorm an - und damit die Gesamtkosten. Daher ist die Investition in Neubau-Wohnungen aktuell risikobehaftet.

Zudem kann ein Eigenheim eine lebenslange Rente nicht ersetzen, da es keine Einkünfte abwirft. Das Eigenheim sollte daher nur eine von mehreren Komponenten im Vorsorge-Mix sein.

Als weitere Bausteine kommen zum Beispiel eine vom Arbeitgeber bezuschusste Betriebsrente, staatlich-geförderte und private Sparverträge wie Fondssparpläne in Betracht.
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