HollmannHilljegerdes, Altersvorsorge-Berater Oldenburg

Schatztruhe

Pläne der Koalition zur Rente

02.12.2013
Gemäß des Koalitionsvertrages "Deutschlands Zukunft gestalten" zwischen CDU/CSU und SPD zur 18. Legislaturperiode stehen zur Rentenpolitik folgende Änderungen an:

- Abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren möglich:
Ab dem 01. Juli 2014 können Angestellte, die 45 Jahre Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung geleistet haben, mit dem vollendeten 63. Lebensjahr abschlagsfrei in Rente gehen. Das Zugangsalter zur abschlagsfreien Rente soll dann schrittweis bis 2032 auf 65 Jahre angehoben werden.

- Mütterrente:
Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben, erhalten für die Erziehungsleistung ab dem 01. Juli 2014 eine um einen Entgeltpunkt höhere gesetzliche Rente.

- Solidarische Lebensleistungsrente:
Bis 2017 soll für langjährige Beitragszahler in die gesetzliche Rentenversicherung die solidarische Lebensleistungsrente eingeführt werden. Wer nach 40 Beitragsjahren weniger als 30 Entgeltpunkte erreicht hat, bekommt eine Aufstockung auf 30 Entgeltpunkte und somit eine höhere Rente. Bis 2023 gilt eine Übergangsregelung, durch die nur 35 Jahre Beitragsjahre nachzuweisen sind. Zeiten der Kindererziehung und Pflege sowie bis zu fünf Jahre Arbeitslosigkeit werden hierbei angerechnet. Ab 2023 ist zudem eine Eigenvorsorge als Anspruchsvoraussetzung zwingend erforderlich.

Durch die geplanten Reformen erhöht sich der Bundeszuschuss zur Deutschen Rentenversicherung um zwei Milliarden Euro. Daher soll der Beitragssatz unverändert bei bei 18,9% bleiben.

Des Weiteren möchte die neue Regierung die private und betriebliche Altersvorsorge weiter stärken, ohne jedoch konkrete Maßnahmen zu nennen.

Der Koalitionsvertrag muss noch von den Parteigremien bestätigt werden.
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