HollmannHilljegerdes, Altersvorsorge-Berater Oldenburg

Schatztruhe

Verbesserungen bei der geförderten Altersvorsorge in Sicht

08.11.2013
Bei den derzeitigen Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD liegt ein besonderes Augenmerk auf die Arbeitsgruppe "Arbeit und Soziales", die sich u.a. mit dem Thema Altersvorsorge und Rente beschäftigt.

Es ist anzunehmen, dass die Koalitionsvereinbarungen in diesem Bereich zu Verbesserungen bei der staatlich geförderten privaten und betrieblichen Altersvorsorge führen werden:

1. Zulagenrente ("Riester"):
Die Grund- und Kinderzulage sowie die Förderhöchstbeiträge könnten deutlich angehoben werden. Zudem wird eine Koppelung des Förderhöchstbeitrages an die Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (West) diskutiert. So könnte die Förderhöchstgrenze in 2014 bei 2.856 Euro statt derzeit 2.100 Euro liegen

2. Betriebliche Altersvorsorge (bAV):
Einig sind sich Union und SPD bereits, dass die bAV gestärkt werden soll. Überlegt wird, das sog. "Opting-Out-Modell" in Deutschland einzuführen. So würde jeder Arbeitnehmer automatisch eine Betriebsrente erhalten, sofern er nicht ausdrücklich verzichtet. Auch bei künftigen Gehaltserhöhungen könnte ein bestimmter Prozentsatz per Entgeltumwandlung in die bAV fließen.

3. Eigenvorsorge-Freibeträge:
Desweiteren wird bei den Koalitionsgesprächen verhandelt, ob für die private Altersvorsorge Freibeträge bei der Grundsicherung eingeführt werden, so dass die private Altersvorsorge nicht wie bisher auf die Sozialleistung angerechnet wird und so mehr Rente im Alter zur Verfügung steht.

Beide Parteien wollen zudem die Lebensleistung von Müttern durch höhere gesetzliche Renten anerkennen.

Es bleibt derzeit abzuwarten, auf welche Ergebnisse sich Union und SPD zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen im Bereich Altersvorsorge einigen können und wann diese umgesetzt werden.


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